Was dieses Tool macht
Ein CIDR-Rechner für IPv4 und IPv6. Aus einer Notation wie 10.0.0.0/24 oder 2001:db8::/48 berechnet er Netzwerkadresse, Broadcast (v4) bzw. letzte Adresse (v6), Hostbereich, Adressanzahl, Masken und den Adressbereich (Loopback, Link-Local, ULA, Multicast, Global Unicast). Für IPv4 zusätzlich die Legacy-Klasseninfo.
Wann du es brauchst
- Ein Subnetz für eine neue VPC dimensionieren — wie viele nutzbare Hosts hat
/22? - Einen Parent-Block in kleinere Subnetze splitten, ohne Taschenrechner.
- Bestätigen, ob eine Adresse in einem privaten Bereich liegt (RFC 1918 / ULA / Link-Local).
- Prüfen, dass zwei CIDR-Blöcke sich nicht überlappen, bevor man Routes mergt.
Wie es funktioniert
IPv4-Mathematik läuft auf 32-Bit-Integers. IPv6 nutzt BigInt — Adressen sind 128 Bit, was JavaScript-Numbers nicht exakt darstellen können. Komprimierte IPv6-Formen (2001:db8::1) folgen RFC 5952: kleingeschriebenes Hex, einzelnes :: für den längsten Null-Lauf, keine führenden Nullen in Gruppen.
Die Bereichserkennung vergleicht die Adresse mit bekannten Präfixen: 127.0.0.0/8 und ::1/128 für Loopback, 10/8 + 172.16/12 + 192.168/16 für RFC 1918, fc00::/7 für ULA, 169.254/16 und fe80::/10 für Link-Local, 224/4 und ff00::/8 für Multicast.
Hinweise
Gibt mir /24 256 Hosts? Nein, 254. Die erste Adresse ist die Netzwerkadresse, die letzte die Broadcast — beide nicht als Host nutzbar. IPv6 hat diese Regel nicht; ein /64 liefert wirklich 2⁶⁴ nutzbare Adressen.
Wofür ist die Klassen-Info? Vor CIDR (1993) war IPv4 nach führenden Bits in Klassen A/B/C aufgeteilt. Die Klassen sind deprecated, tauchen aber in alter Dokumentation auf — wir zeigen sie zur Einordnung.
Funktioniert /0? Ja — das ist der gesamte Adressraum. Nützlich als Default-Route in Routing-Tabellen.
Verwandte Tools
- Hash-Generator — Adressen oder Routes fingerprinten
- Regex-Tester — Adress-Eingaben im eigenen Code validieren