Was dieses Tool macht
Erzeugt UUIDs in den Formaten, die Engineers tatsächlich nutzen: v4 (zufällig), v7 (Zeitstempel-präfigiert, sortierbar) und die Spezialwerte NIL und MAX. Die Ausgabe ist konfigurierbar — mit oder ohne Bindestriche, klein- oder großgeschrieben, mit oder ohne geschweifte Klammern — sodass du dem Format deines Zielsystems entsprichst. Bis zu 1.000 auf einmal.
Wann du es brauchst
- Primärschlüssel für eine neue Tabelle erzeugen, ohne den Datenbank-Roundtrip.
- Idempotency-Keys für wiederholbare API-Aufrufe generieren.
- Test-Fixtures mit stabilen, eindeutigen IDs füllen.
- Migration von Auto-Increment-Integer-IDs zu opaken Identifiern.
Wie es funktioniert
v4-UUIDs kommen aus crypto.getRandomValues, dem CSPRNG des Browsers. Die Versions- (4) und Variant-Bits (RFC 4122) werden spec-konform gesetzt — bleiben 122 Zufallsbits. Die Kollisionswahrscheinlichkeit ist bei jeder realistischen Erzeugungsrate effektiv null.
v7-UUIDs codieren einen 48-Bit-Unix-Millisekunden-Zeitstempel gefolgt von 74 Zufallsbits. Weil der Zeitstempel führt, sortieren v7-IDs lexikografisch nach Erzeugungszeit, was sie in B-Tree-Indizes cache-freundlicher macht als v4. Standardisiert in RFC 9562 (Mai 2024).
Hinweise
Soll ich für DB-Keys von v4 auf v7 wechseln? Für neue Tabellen vermutlich ja. v7-IDs clustern nach Insertion-Zeit, halten neue Zeilen auf denselben Index-Pages und reduzieren Write-Amplification. Nachteil: die Erzeugungszeit leakt in die ID — für opake öffentliche IDs lieber bei v4 bleiben.
Was ist NIL vs. MAX? NIL ist nur Nullen (00000000-0000-0000-0000-000000000000), MAX nur Einsen — Sentinel-Werte, in RFC 9562 für "keine UUID" und "die Maximum-UUID" definiert.
Sind diese kryptografisch zufällig? v4 ja. v7 hat 74 Zufallsbits — ebenfalls kryptografisch erzeugt, aber Zeitstempel reduzieren den Suchraum für einen Angreifer; v7 also nicht als Session-Token nutzen.
Verwandte Tools
- UUID v4 — nur-Zufalls-Seite
- UUID v7 — nur-sortierbare-Seite
- Hash-Generator — wenn du einen Inhalts-Digest brauchst, keine opake ID